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Gedichte der Backpackpoem Nutzer:



Schöner Herbst, trauriger Herbst

Der Herbst ist da mit seinem Rauschen,
das wirbelnd, kühl und nass manch Baum entblößt.
Wer wollte jetzt danach nicht lauschen,
wenn gegen hartes Glas manch Nase stößt?

Der Herbst ist schön für all die Seelen,
zu denen Mensch und Los recht nobel sind.
Wenn einem Haus und Heil nicht fehlen,
dann darf man sich erfreun am Regenwind.

Der Herbst erweckt der Sehnsucht Klagen;
wohl dem, der sich verliebt und Wärme hat,
und wehe dem, der muss entsagen,
dem findet bunter Herbst im Leiden statt.

23. 09. 2010 - 19:51 Arne Arotnow, Arotnow@web.de

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Bücher für Säue

Nicht wundern man sich darf,
wenn Bücher für die Säue,
vor welche man sie warf,
nicht fördern ihre Schläue.

22. 09. 2010 - 18:56 Arne Arotnow, Arotnow@web.de

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Die Sonne

Sie strahlt seit Ewigkeit
und spendet Helligkeit.
Sie schafft Behaglichkeit
und sorgt für Heiterkeit.

Man glaubte früher gar,
sie kreise um die Erd’.
Die Kirche hielt’s für wahr
und andres für verkehrt.

Sie ist der nächste Stern
und allen Lebens Quell.
Sie strahlt ihr Licht von fern
und macht die Tage hell.

Wenn sie zur Nacht sich senkt,
lässt niemand sie allein:
Dem Mond sie gütig schenkt
den kühlen, milden Schein.

Sie wirkt mit ihrm Gewicht
und hält Planeten fest.
Entfliehen könn’ sie nicht,
weil sie sie kreisen lässt.

Empor aus Ost sie steigt,
wenn früh der Tag beginnt.
Sich tief nach West sie neigt,
wenn spät der Tag verrinnt.

Sieht man zu lang hinein,
macht sie die Augen blind.
Und dennoch kann ihr Schein
so nützlich sein wie Wind:

Sie schenkt ein Kilowatt
dem Meter zum Quadrat,
den man zu wandeln hat
zu Strömen durch den Draht.

Mit allergrößtem Fleiß
erzeugt sie Energie.
Im Innern kocht sie heiß
und streiken will sie nie.

Sie höre niemals auf,
zur Erde gut zu sein.
Umsonst und ohne Kauf
genießt man Sonnenschein.

21. 09. 2010 - 21:26 Arne Arotnow, Arotnow@web.de

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Aufzug oder Treppe

Nach oben wollen viele,
doch wer den Aufzug verlangt,
erreicht so nicht die Ziele,
die man auf Stufen erlangt.

20. 09. 2010 - 21:36 Arne Arotnow, Arotnow@web.de

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Der schönste Tag im Leben

Wann ist der schönste Tag im Leben?
Es wär schön, wenn er denn heute wär,
es wär schön, wenn er der letzte wär,
es wär schön, wenn er gar täglich wär.
Wofür auch sollte man noch leben,
wenn das Schönste schon vergangen wär?

19. 09. 2010 - 20:51 Arne Arotnow, Arotnow@web.de

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Hassgeliebtes deutsches Vaterland

Wo der schwarze Adler auf gelbem Grunde prangt,
wo man sich spät erst brüderlich und einig fand,
wo manche Sage sich um grüne Täler rankt,
wo der Mensch um seine zerrissne Seele bangt,
wo ’s Übermaß der Vernunft zu viel abverlangt,
wo man mit Kampfeskraft um allzu alles zankt,
wo Burgen aus Sand verharren am Meeresstrand,
wo Trägheit und Gleichmut gelten als große Schand’,
wo Hass aus Weltenschmerz wurd einst zum Teufelsbrand,
wo man Berge versetzen will mit einer Hand,
wo Größe und Ruhm man seinem Schaffen verdankt –
dort ist das hassgeliebte deutsche Vaterland.

17. 09. 2010 - 19:25 Arne Arotnow, Arotnow@web.de

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Wahrheit und Lichtgeschwindigkeit

Weswegen gleicht die Wahrheit
der Geschwindigkeit vom Licht? –
Sosehr man wünscht sich Klarheit,
man erreicht sie ganz wohl nicht.

16. 09. 2010 - 22:29 Arne Arotnow, Arotnow@web.de

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15. 09. 2010 - 21:54 , 

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Der Erdtrabant

Zu denken man oft neigt,
er sei des Mensch’ Kopie:
Er stets genauso zeigt
die dunkle Seite nie.

Er ist ein Wanderer,
dem Winde niemals wehn.
Er ist kein Rätsel mehr,
sein Mythos bleibt bestehn.

Er ist ein großer Stein
und kurvt seit Ewigkeit.
Sein Licht ist nur ein Schein,
den ihm die Sonne leiht.

Er ist ein Freund der Erd’
und schenkt ihr treu Geleit.
Sein Gelb sich füllt und leert
im regen Takt der Zeit.

Auf ihm strömt keine Luft,
die Leben möglich macht;
so füllt er nie mit Duft
die stille Weltallnacht.

Er hebt das Meer zur Flut,
er senkt zur Ebbe es;
wenn schimmernd er drauf ruht,
dann gibt’s kaum Schöneres.

Sein voller Schein oft bringt
zum Wallen manches Blut.
Romantisch er beschwingt
des Malers frohen Mut.

Zu ihm, da blickt man gern
und fühlt sich dabei frei.
So nah und doch so fern
zieht friedlich er vorbei.

Er schleicht mit Stetigkeit
in Zyklen stumm dahin.
Er kreist in Ewigkeit
und Ende ist Beginn.

15. 09. 2010 - 19:31 Arne Arotnow, Arotnow@web.de

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Trügerisches Internet

Das Netz ist häufig sehr gefährlich,
denn viele Surfer sind nicht ehrlich.
So manche lauern hinter dem PC
und aus dem Dunkeln tun sie andern weh.
Man trifft schnell Menschen jeder Sorte
und viele schreiben schöne Worte.
Im Netz kann jeder alles tun und sein,
doch häufig trügt berauschend nur der Schein.
Es eignet gut sich fürs Betrügen,
denn rot wird nie ein Wort beim Lügen.
So vieles wirkt hier hübsch und richtig echt
und ist in Wahrheit mies und gänzlich schlecht.
Man kann recht leicht ins Netz gelangen,
bleibt oft jedoch sehr lang gefangen.
So finden viele nicht den Weg zurück,
denn hier im Netz, da winkt das große Glück!
So manche suchen hier die Liebe
und oft bekommt die Seele Hiebe.
Man sucht und sucht und sucht nach Perfektion
und sinkt hinab im Sumpf der Illusion.
Man kann dem Irrtum schnell erliegen,
ein jeder könnt hier alles kriegen.
Es sieht so aus, als hätte man die Wahl,
doch meistens wird’s für Surfer bloß zur Qual.
Wie schnell trifft man aus dieser Meute
auf scheinbar tolle, edle Leute!
Und alles Freunde, könnt man meinen,
doch hat man hier real nicht einen.
Der eine oder andre wirkt adrett
und was er schreibt, das klingt ganz gut und nett.
Doch kann man nicht noch Bessres finden,
wenn man bereit ist, sich zu schinden?
So sucht man mehr und mehr und immer mehr
und tut sich letzten Endes nur noch schwer.
Hat man zum Schreiben wen gefunden,
ist irgendwann der Mensch verschwunden.
Wie schön warn seine Worte und sein Bild,
doch die Begierde wurde nie gestillt.
Man durfte sich geliebt schon wähnen,
doch plötzlich fließen nur die Tränen.
Und dieser Mensch war nur im Geiste da
und nie real dem eignen Körper nah.
Doch möchte man nicht gleich verzagen
und will es auf ein Neues wagen:
Auch andre Surfer wirken sehr charmant
und schreiben süße Worte recht gewandt.
Man will das nicht im Netz verpassen
und kann es einfach nicht mehr lassen.

14. 09. 2010 - 20:11 Arne Arotnow, Arotnow@web.de

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